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Muss man sich jeden Tag neu entscheiden, für das was man tut?
Dieses Mal stand bei "Reden über Gott und die Welt" der Initiative junge erwachsene "Film gucken" auf dem Programm.
Aus Sr. Simones Film-Repertoire entschieden wir uns für "Vaya con Dios".
Ein Film über die Mönche des (fiktiven) Cantorianer-Ordens, die ihre verpfändete Klosteranlage nicht mehr halten können und vom sterbenden Abt den Auftrag bekommen, sich wieder dem italienischen Mutterkloster anzuschließen und vor allem die Ordensregel („Regula Cantorianorum“) dorthin zurückzubringen, um deren Besitz es zu einem Streit und zur Trennung gekommen war. Der bibliotheksvernarrte Benno, der von einem ostdeutschen Bauernhof stammende Tassilo und der im Kloster aufgewachsene Arbo machen sich auf den Weg nach Italien und werden dabei, jeder an seiner Schwachstelle, in Versuchung geführt.
Über diese verschiedenen Angriffsstellen eines jeden, einige Zitate wie z.B.: "Es geht nicht darum was du als Mönch darfst oder nicht, sondern ob du als Mönch leben willst oder nicht" und darüber, wie und ob man sich jeden Tag neu entscheiden kann und muss für das, was man tut, kamen wir dann ins Reden. Auch über die beeindruckende Filmmusik tauschten wir uns aus und informierten uns gleich im Internet nach der Herkunft (mehr dazu bei Wikpedia hier ).
Zurück bleiben die Erinnerung an einen gemütlichen Abend, die Frage "Und, sind sie jetzt zusammen?" -
das ließ das Filmende nämlich offen und der eine oder andere "Ohrwurm".
Als Thema für das nächste Treffen haben wir eine Frage aus dem letzten Treffen aufgegriffen, passend zur Fastenzeit: Tod und Auferstehung Jesu
Text: Sr. Helena
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